Eva-Maria Baumeister | Schulleiterin

Eine Vita folgt in Kürze...

Rolf Berg | Dozent für schauspielerische Grundlagen und Szenenstudium | Wing Tsun und Bühnenkampf

Auf der Basis von Wing Tsun, eine alte chinesische Kampfkunst, die, vereinfacht gesagt, mit Gefühl, Druckrichtungen und fließenden Bewegungen arbeitet, werden die Schüler im Bühnenkampf unterrichtet. Körperliche Auseinandersetzungen  werden in Ansätzen durchgearbeitet; auf Spannungsaufbau, Timing und Rhythmus im Zusammenhang mit den individuellen körperlichen Gegebenheiten der Schüler wird besonderer Wert gelegt. Damit wird ein Bewusstsein  für den eigenen Körper geschaffen. Handwerklich lernen die Schüler Techniken, die sie für eine Bühnen- oder Filmschlägerei  verwenden können, ohne sich Schaden zuzufügen.


Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit choreographiert Rolf Berg  immer wieder Stunts für Theater- und Fernsehproduktionen.

Dimitri Bilov | Dozent für schauspielerische Grundlagen und Szenenstudium

Seine Unterrichtsmethoden, die auf der russischen Theaterschule basieren, wurden stark von der asiatischen Kunst in Alma-Ata beeinflusst. Die Nähe zu Japan in Wladiwostok prägte seine Wünsche, sich mit für Europäer wenig bekannten Theaterformen auseinanderzusetzen. Daraus entstand sein eigener Unterrichtsstil.


Seine Ausbildung hat Dimitri Bilov an der Staatlichen Hochschule für Theater und Film in Alma-Ata (Kasachstan) nach Konstantin S. Stanislawski, Wsewolod E. Meyerhold, Michail Cechov, Jerzy Grotowski etc. ab­solviert. Danach unterrichtete er am Lehrstuhl „Schauspielkunst und Regie“ an der gleichen Schule. Er arbeitete anschließend als Dozent für Schauspiel an der Wladiwostoker Fachhochschule für Theater und Kunst. 2010 inszenierte er die Schulproduktion „Bernarda Albas Haus“.

Sabine Hahn | Dozentin für schauspielerische Grundlagen und Szenenstudium | Aikido

In ihren Fächern arbeitet sie daran, den Schauspieler in seiner je eignen Persönlichkeit zu erfassen und  Körper, Stimme und Seele für die Bühne zu öffnen. So wird die Voraussetzung  geschaffen für einen lebendigen Austausch von innerer Freiheit, Erfahrung und äußerer Bestimmung.


Sabine Hahn ist Schauspielerin, Regisseurin und  trägt den 1. Dan in Aikido. Sie absolvierte ein Hochschulstudium in Design und ihre Schauspielausbildung an der SCHULE DES THEATERS. Im Anschluss daran war sie festes Ensemblemitglied am Stadttheater Osnabrück. Danach Engagements an Stadt- und  freien Theatern in Berlin, Hamburg, Aachen, Dortmund, Hannover, Bonn und Köln. Sabine Hahn ist Dozentin an verschiedenen Schauspielschulen, Coach in der freien Wirtschaft und leitet freie Theaterproduktionen, unter anderem das Behindertentheater „Theaterkönig“. 

Stefan Herrmann | Dozent für schauspielerische Grundlagen und Szenenstudium

Sein Unterricht steht unter der Maxime „Think before you act, act before you think“ – die Aufgabe eines Schauspielers ist es, die Szene so zu analysieren, dass er weiß, was seine Figur will und was sie tut, um es zu bekommen.

 

Beeinflusst von David Mamets Schauspielphilosophie „Practical Aesthetics“ besteht der Unterricht im gezielten Ausleben der eigenen, ganz persönlichen Phantasie.

 

Nach seiner Ausbildung bei Anne Bogart / „Siti Company“ und David Mamet / Atlantic Theater Company“ arbeitete er als Regieassistent an den Hamburger Kammerspielen, dem Staatstheater Braunschweig, dem Berliner Ensemble und dem Schauspiel Stuttgart. Am Berliner Ensemble und am Schauspiel Stuttgart zeigte er erste eigene Arbeiten, u.a. die viel beachtete Uraufführung „Der Waschboy“ von Rolf Kemnitzer. Zuletzt inszenierte er erfolgreich „Kaspar Häuser Meer“ von Felicia Zeller an den Landesbühnen Sachsen und „Die ganzen Wahrheiten“ von Sathyan Ramesh, eine Koproduktion der Alanus-Hochschule mit dem Theater Bonn.

Verena Plangger | Dozentin für schauspielerische Grundlagen und Szenenstudium

Mit improvisatorischen Übungen, die zum Ziel haben das Beobachtungsvermögen, die Vorstellungskraft, und die schauspielerische Phantasie zu entwickeln und zu stärken, nähern sich die Schüler der Figur. Ebenso werden die sprachlichen Besonderheiten der jeweiligen Literatur spielerisch erkundet. Ziel des Unterrichtes ist es, die gestischen und sprachlichen Ausdrucksmittel der Schüler zu vergrößern, innere Flexibilität, Konzentration und Offenheit zu erlangen. 


Verena Plangger absolvierte ihre Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München, für sechs Monate am Strassberg-Seminar bei Augusto Fernandes in Nancy und am TPZ -Köln. Seit 35 Jahren arbeitet sie als Schauspielerin, Regisseurin undTheaterpädagogin. Sie war Ensemblemitglied an verschiedenen Stadttheatern (Wuppertal, Bochum, Kassel, Freiburg), spielte Hauptrollen in mehreren Fernsehfilmen, war  Sängerin in Musicals, Seminarleiterin und führte Regie bei mehreren Schauspielprojekten. 

Zeljka Preksavec | Dozentin für schauspielerische Grundlagen und Szenenstudium

Mit allen Sinnen da sein und denken! Es geht darum, den einzelnen dabei zu unterstützen alles das, was er zur Erfüllung seiner Aufgabe als Schauspieler besitzt, zu mobilisieren, zu beherrschen, zu formen und anzuwenden.


Zeljka Preksavec erhielt ihre Ausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Sie war u.a. festes Ensemblemitglied an denStädtischen Bühnen Münster, am Staatstheater Kassel und auf Kampnagel Hamburg. Sie ist langjähriges Ensemblemitglied am Schauspiel Bonn und im THEATER DER KELLER. Im Fernsehen ist sie u.a. in „Tatort“, „Lindenstraße“ und „Doppelter Einsatz“ zu sehen.

Makke Schneider | Dozent für schauspielerische Grundlagen und Szenenstudium

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Uta-Maria Schütze | Dozentin für schauspielerische Grundlagen und Szenenstudium

Ihr Unterricht lehnt sich an die Methodik von Stanislawski an. Zentraler Ausgangspunkt der Szenenarbeit ist das Wort, dies gilt es zu entdecken, denn aus ihm ergeben sich die weiteren Elemente, Bilder, Impulse, Entscheidungen, Gefühle, Ziele und der Weg dahin. Grundlegendes Augenmerk liegt auf dem Zusammenspiel mindestens zweier Personen, der Musik zwischen ihnen, den Wohllauten und den Missklängen. Keine selbstbezogenen Kunststücke, sondern das Mit- und Gegeneinander leben­diger Figuren wird gesucht. 


Uta-Maria Schütze besuchte die Theaterhochschule in Leipzig und machte ihre ersten Erfahrungen als Schauspielerin am Nationaltheater Weimar. Es folgten zahlreiche Engagements an verschiedenen Landes-, Stadt- und Staatstheatern. Darüberhinaus arbeitete sie als Regisseurin und Moderatorin. Nach vielen Jahren in festen Engagements, gastierte sie am Schauspiel Essen und lebt nun als freie Schauspielerin und Dozentin in Köln.

Peter Schwab | Dozent für schauspielerische Grundlagen und Szenenstudium

Dieser Unterricht will das notwendige handwerkliche Rüstzeug für den Beruf des Schauspielers vermitteln. Dazu gehören Analyse des Textes und Arbeit am Verständnis der Rolle. Ein weiteres wichtiges Element des Unterrichts ist der Szenenaufbau, in dem Körper, Sprache und Raum eine sinnliche Einheit bilden sollen. Im Szenenstudium wird vermittelt, wie Spannungsbögen aufgebaut und gehalten werden, so dass die Grundgefühle Angst, Freude und Schmerz, Trauer und Wut zum Ausdruck kommen.  


Peter Schwab schloß seine Ausbildung am Mozarteum in Salzburg ab. Er spielte und inszenierte u.a. am Nationaltheater Mannheim, Schauspielhaus Bochum, Schauspiel Köln, bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen und am Staatstheater Oldenburg. In Aachen gründete Peter Schwab das Kinder- und Jugendtheater „avanti“. Im THEATER DER KELLER war er zuletzt in „Maria Stuart“ zu sehen.

Kerstin Thielemann | Dozentin für schauspielerische Grundlagen und Szenenstudium

Im Zentrum ihres Unterrichts steht nicht nur das Wort, sondern vor allem die Situation: Auf wen trifft die Figur, in welcher Umgebung befindet sie sich, welches Ziel hat sie und welche Strategien verfolgt sie. Dabei geht es nicht um die strenge Reproduzierbarkeit, sondern um die innere Logik der Figur, um die Freiheit, den Erfordernissen der Situationen und Begegnungen entsprechend reagieren zu können.


Kerstin Thielemann absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Hans-Otto-Theaterhochschule Leip­zig. 1987-1994 war sie fest engagiert am Schauspiel Bonn, hatte zahlreiche Gastengagements am Schauspiel Frankfurt, am Stadttheater Aachen sowie am Theater im Bauturm. Neben ihren Theaterarbeiten spielt sie in zahlreichen Fernsehfilmen und -serien (u. a. Nikola bei RTL) und arbeitet als Coach für „Verbotene Liebe“. 

Herbert Wandschneider | Dozent für schauspielerische Grundlagen und Szenenstudium

In seinem Unterricht geht es um Führung, Förderung und Herausbildung  der schauspielerischen Fähigkeiten anhand der Persönlichkeit des einzelnen Schülers. Ein wichtiger Aspekt in seiner Arbeit ist die Herausbildung der Individualität und der damit einhergehenden Kreativität. 


Herbert Wandschneider absolvierte seine Schauspielausbildung in Rostock/Mecklenburg. Danach hatte er Engagements in Meiningen, Neustrelitz, Schwerin und Stuttgart. Daneben war er als Re­gisseur u.a. am Hessischen Landestheater in Marburg, am Theater Rostock und am Thüringer Landestheater Rudolstadt tätig. Am THEATER DER KELLER arbeitet er als Regisseur und Schauspieler. Seit 2010 leitet er die SCHULE DES THEATERS. Am THEATER DER KELLER inszenierte er u.a. „Maria Stuart“, „Lust“ und „Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt).

Angela Metzler | Dozentin für Stimmbildung und Sprecherziehung

In ihrem Unterricht werden die komplexen Zusammenhänge von Sprache und Sprechen erforscht. Atem, Artikulation und Bewegung sind dabei die wichtigsten Fundamente, da sie wesentliche Handwerksmittel des Schauspielers darstellen. Alle drei Elemente spielen zusammen. Atemübungen sind nicht von Körperarbeit zu trennen, und jede Körperhaltung ihrerseits ist immer ein Ausdruck eines besonderen emotionalen Zustandes.


Angela Metzler ist Schauspielerin und Diplom-Sprecherzieherin für Atmung, Stimme, Phonetik, Sprechtechnik und Textgestaltung. Als Sprecherzieherin arbeitete sie seit 1988 an diversen Schulen und Theatern u.a. in Stuttgart, Tübingen, Köln und Duisburg. Ihre schauspielerische Tätigkeit führte sie an die Burghofbühne, Landestheater im Kreis Wesel, ans Schauspiel Bremen und an verschiedene freie Häuser in Köln. Seit 1987 arbeitet sie als Sprecherin für Rundfunk, Hörspiel und Audiomedien sowie als Rezitatorin.

Marie Trauden | Dozentin für Stimmbildung und Sprecherziehung

Ihr Unterricht basiert auf den Wechselwirkungen von Atem-, Stimm-, Artikulations- und Körperspannung und der jeweiligen Intention und Emotion des Sprechenden. Im Unterricht wird die Eigenwahrnehmung und das Bewusstsein für das Zusammenwirken aller am Sprechvorgang beteiligter Elemente gefördert. Die individuelle Schulung von Atmung, Stimme, Artikulation und Bewegung soll den Schüler dazu befähigen, sich auf alle Sprechsituationen einstellen zu können, um in jeder Lage eine optimale stimmliche und sprachliche Leistung erbringen zu können.


Marie Trauden absolvierte ihre Ausbildung zur Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin an der Schule Schlaffhorst-Andersen in Bad Nenndorf. Dort unterrichtete sie anschließend im Fach Atmung und Bewegung. Seit 2002 arbeitet sie als Sprach-, Sprech- und Stimmtherapeutin in einer logopädischen Praxis. Darüber hinaus hält sie Workshops und Seminare in den Bereichen Sprecherziehung und Stimmbildung.

Dominik Klingberg | Dozent für Bühnenfechten

Im Mittelpunkt des Unterichts steht der Dialog zweier Partner mit der Waffe in der Hand. „Letztendlich ist eine Fechtszene immer auch eine Schauspielszene.“ Bühnenfechten bietet dem Schauspieler die Möglichkeit, die Grundlagen des Schauspiels mit anderen Mitteln zu erfahren und zu erlernen.


Dominik Klingberg lernte Schauspiel in Köln und Düsseldorf sowie Bühnenfechten bei Emil Hartmann und Elvis Mihu. Er bildete sich bei Peter Theiss und Claus Großer weiter. Als Schauspieler ist er seit 2002 in verschiedenen Produktionen am Schauspiel Köln zu sehen.

Madelaine Reiner | Dozentin für Bewegung

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Felizitas Kleine | Dozentin für Dramaturgie

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Dr. Peter Jansen | Dozent für Dramaturgie

Der Unterricht in Dramaturgie be­glei­tet die StudentInnen von Anfang an. In den Dramaturgiekursen von Dr. Peter Jansen werden ästhetische Erfahrungen mit dem Theater, historische Entwicklungen, philosophische und kulturelle Strömungen und systematische Strukturen unter dramaturgischen Gesichtspunkten analysiert und reflektiert.


Dr. Peter Jansen studierte Germanistik, Philosophie und Pädagogik, promovierte 1974 in Philosophie und habilitierte 1984 an der Universität Hamburg in Didaktik der Deutschen Sprache und Literatur. Seit 1981 ist er Gymnasiallehrer und seit 1997 Rektor des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums in Köln. Außerdem veröffentlichte er zahlreiche philosophische, literaturwissenschaftliche und deutschdidaktische Aufsätze und Schriften. Dozent für Kulturgeschichte, theaterpädagogischer Berater der Schulleitung sowie Privat­dozent für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Hamburg.

Prof. Dr. Thomas Metscher | Dozent für Dramaturgie, Literaturwissenschaft und Ästhetik

Er bezeichnet sich selbst als „bekennender Marxist“ – hat in den vergangenen Schuljahren Intensiv-Seminare zu Johann Wolfgang von Goethe, William Shakespeare, Friedrich Schiller und Bertolt Brecht geleitet. Hierbei stellte er Werk und Autor in eingehenden Vorträgen mit an­schließen­den Diskussionen vor.


Nach 10jähriger Dozententätigkeit an der Universität Be­fast/Nordirland lehrte Prof. Dr. Thomas Metscher von 1971-1999 an der Universität Bremen. Seit 1999 ist er als Professor im „Unruhestand“ tätig und erhält Einladungen verschiedener Universitäten und Institutionen aus ganz Europa und Übersee.

Ute Eisenhut | Dozentin für Gesang

In ihrem Unterricht geht es darum, den Geist der Musik zu erfassen und zu transportieren. Die Schüler sollen lernen, durchlässig zu werden, durch den Gesang Zugang zu ihren Emotionen zu finden, um sich und andere zu begreifen und begeistern.


Sie studierte Schulmusik an der Folkwang Hochschule in Essen und sammelte erste Bühnenerfahrung am Freien Theater Oberhausen. Nach ihrem Gesangsstudium leitete sie die Musikschule Geseke. Sie war sechs Jahre Sopranistin im Rundfunkchor des MDR und hatte Gastspiele als Sängerin u.a. in Berlin, Leipzig und Dessau. 

Matthias Topp | Dozent für Gesang

Kaum ein anderes „Instrument“ besitzt mehr Farbenreichtum, Klang­vielfalt und Sensibilität als die menschliche Stimme. Jede dieser Nuancen soll den Schülern  im Einzel- und Ensembleunterricht durch angewandte Gesangstechniken die Möglichkeit bieten, ein breites Spektrum an In­ter­pretationsmöglichkeiten zu erarbeiten. 


Matthias Topp studierte Schulmusik mit Gesang und Klavier in Münster, Detmold und Paderborn, leitete Chöre und Orchester in Mainz, Weimar und Leipzig. Er besuchte Meisterkurse bei Helmuth Rilling und Eric Ericson, war Kantor, Stimmbildner und Dirigent in Lippstadt und Leipzig. Bis 2006 war er künstlerischer Leiter der Bitterfelder Kantorei, Assistent und Stimmbildner des Konzertchores Kölner Kurrende sowie des Gürzenich-Chores. Als Dirigent und Dozent war er u.a. in Barcelona, Rom, Siena, Paris und Gent. Seit 2004 arbeitet er mit Mitgliedern des MDR-Sinfonieorchesters zusammen. Sein Debüt als Dirigent in der Philharmonie Köln mit dem Gürzenich-Chor gab er im Dezember 2005.