Tradition | Geschichte | Die Schauspielschule heute | Prominente Absolventen | Status | Finanzierung | Schulgeld & BAFöG | Räume
Tradition
Die SCHULE DES THEATERS im THEATER DER KELLER ist neben der staatlichen Essener Folkwangschule die bedeutendste Ausbildungsstätte für Schauspieler in Nordrhein-Westfalen. Nicht nur wegen ihrer prominenten Absolventen, sondern wegen ihres Konzeptes: der Verknüpfung von Theater und Schule. Die Anbindung der Schauspielschule an das renommierte Kölner (Privat-) THEATER DER KELLER wirkt sich maßgeblich auf den Lehrplan aus. Oberstes Prinzip ist das "Learning By Doing" und beschreibt konzeptionell im Innenverhältnis den Werkstatt-Charakter der Schauspielschule.
Geschichte
Vor dem 2. Weltkrieg gab es in Köln eine Schauspielschule unter städtischer Obhut. Sie wurde durch die Nationalsozialisten zerschlagen und nach dem Krieg von der Stadt quasi vergessen. So blieb es auf Anraten und Wunsch des damaligen Generalintendanten der Städtischen Bühnen Köln der Privat-Initiative des Schauspielerpaares Marianne Jentgens und Heinz Opfinger vorbehalten, 1954 eine private Ausbildungsstätte für Schauspieler zu gründen: die SCHULE DES THEATERS.
Die Schauspielschule heute
Durch einen konsequent methodischen Lehrplan und kontinuierliche kompetente Arbeit, gestützt auf über 50-jährige Erfahrung, genießt die Schauspielschule nicht nur in Fachkreisen überregionales Ansehen. Die Resonanz bei Theatern, Film-, Fernseh- und Rundfunkproduzenten sowie in der Presse sind hierfür ein erfreulicher Beleg.
Neben dem "klassischen" Unterrichtsangebot bietet die SCHULE DES THEATERS fakultativ auch "specials" an. So gab es für die Absolventen sowohl ein Rundfunk- als auch ein Casting-, Bühnenrecht-, Film- und Fernsehen- und Rezetationsseminar. Die Absolventen werden kostenlos auf der Homepage der Schauspielschule präsentiert.
Unsere Ausbildung läßt sich nicht von "Mode-"Erscheinungen leiten. Sie ist ganz auf die Entwicklung der Persönlichkeit ausgerichtet, auf das Schulen der visionären, kreativen und handwerklichen Fähigkeiten.
Prominente Absolventen
Die SCHULE DES THEATERS hat Theater- und Filmschauspieler wie Susanne von Medvey und Gudrun Landgrebe, Eberhard Feik und Elmar Nettekoven, Helmut Griem und Michael Degen, Heiner Lauterbach und Til Schweiger, Mirco Reseg und Annette Frier hervorgebracht, KabarettistInnen wie Hella von Sinnen. Manche haben sich Rundfunk oder Fernsehen verschrieben wie Dirk Schortemeier, Sylvia Göldel und Max Schautzer.
Wiederum andere wurden Autoren und Verlagsleiter, Regisseure und Theaterleiter wie Gerd Heinz und Thomas Bockelmann (Staatstheater Kassel), Jürgen Flimm (Intendant der Salzburger Festspiele), Manfred Berben (Stadttheater Pforzheim) und Meinhard Zanger, der den KELLER und die SCHULE von 1998 bis 2006 leitete.
Status
Die SCHULE DES THEATERS ist ein eingetragener Verein (e.V.) und gemeinnützig anerkannt. Sie ist als Ergänzungsschule im Sinne einer Berufsfachschule beim Regierungspräsidenten Köln registriert und BAFöG-anerkannt.
Finanzierung
Die SCHULE DES THEATERS als private Ausbildungsstätte trägt sich ausschließlich durch das Schulgeld ihrer SchülerInnen. Es gibt keinerlei finanzielle Förderung durch das Land NRW und die Stadt Köln. Projekte werden durch den Förderverein und das THEATER DER KELLER unterstützt. Der Status der Gemeinnützigkeit impliziert ein Non-Profit-Unternehmen. Nicht wenige gehen neben ihrem Unterricht arbeiten, um ihre Kosten für Miete, Unterhalt und das Schulgeld aufzubringen.
Schulgeld & BAFöG
Ab Schuljahr 2008/09 beträgt das Schulgeld monatlich 385,- €. Ab dem zweiten Jahr werden 423,50 € fällig. SchülerInnen der Schule können so sie die Voraussetzungen erfüllen Unterstützung nach dem Bundesausbildungs-Förderungsgesetz (BAFöG) erhalten.
Räume
Seit dem 1.1.2008 ist die Schauspielschule in eine ehemalige Polizeiwache in der Kölner Südstadt umgezogen. Dort stehen über 400qm Ausbildungsfläche zur Verfügung. Zusätzlich gibt es noch den KELLERpavillon im Friedrich-Wilhelm-Gymnasium, mit dem eine Schulpartnerschaft besteht. Für Prüfungen und die Abnahme durch die ZAV wird auch die Bühne des Theaters genutzt.
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Die aktuelle Abschlussproduktion
Premiere 5. November 2009, 20 Uhr
LUST
Ein Liederabend von Franz Wittenbrink
Co-Produktion mit der SCHULE DES THEATERS
Regie: Herbert Wandschneider | Ausstattung: Sven Hansen | Musikalische Leitung: Joachim Jezewski
Mit der Abschlussklasse der SCHULE DES THEATERS: Nagmeh Alaei, Lisa Bihl, Franca-Lena Casabonne, Isabell Dachsteiner, Soeren Messing, Markus Penne, Katharina Runkel, Anne Schröder und Angela Weinzierl
Foto © MEYER ORIGINALS
Aktuelle Termine:
November 2009
07., 10.-14., 25.-27.11. jeweils 20 Uhr | Sonntag 8.+15.11., 18 Uhr
Dezember 2009
1., 2., 8.-10., 18., 19., 22., 23., 26., 29., 30.12. jeweils 20 Uhr | Sonntag 20.+27.12., 18 Uhr | Silvester 31.12., 16:30+22 Uhr
Die neue Revue von Franz Wittenbrink: LUST.
ST. Pauli morgens um 6. Das Milieu schließt. Die Lichter gehen aus und das Gewerbe macht Feierabend. Nicht so die Putzkolonnen, die nun über die Etablissements herfallen. Jede Putztruppe ist eine zusammengwürfelte Ansammlung von verschiedenen Nationalitäten und Charakteren für sich. Auf einer der tiefsten Treppenstufen in der Gesellschaftshierarchie angekommen, oder selbst verschuldet oder nicht, schlagen sie sich hier auf St. Pauli durchs Leben. Obwohl Ihnen stellenweise übel mitgespielt wurde und wird, haben sie alle ihre Sehnsüchte und Träume behalten. Und ihre Sprache ist der Gesang, in den sie ihr ganzes Herz legen. Schräg wie St. Pauli sind auch die Charaktere: Carola, ehemals Gewerbe, nun zum Putzen verdammt, Jenny und Günni, ein sich ständig streitendes und prügelndes Paar, Tina, die Lesbe, Tilla, die Nachtschwärmerin, Lilly, mit dem Traum Tänzerin zu werden, die Russin Olga oder die Südamerikanerin Sabrina und der Hausphilosoph Paul und viele mehr.
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